Sexualität und Spiritualität

Tantra BLOG

Dr. Stefanie Rinke

Ich begrüße dich herzlich zu meinem Tantra Blog.
Philosophie, Geschichte, Kultur, FAQs …

Wie läuft eine Yonimassage ab?

Wie läuft eine Yonimassage ab?

Das Wort Yoni kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet das weibliche Geschlecht, und zwar in einem ganz allumfassenden Sinne. Es meint alle Genitalteile zusammen: die Vulva, die Vagina, die Klitoris, den Uterus und die Eierstöcke. Für Yoni gibt es im Deutschen keinen äquivalenten Begriff. Wir können höchstens sagen, der weibliche Schoßraum. Im Tantra wird die Yoni als Tor des Lebens und als Schöpfungsort bezeichnet und sogar als heiliger Tempel. Hier kommt eine große Wertschätzung der Yoni zum Ausdruck, die sich auf die weibliche Sexualität übertragen lässt.

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Wie läuft eine Lingammassage ab?

Wie läuft eine Lingammassage ab?

Das Wort Lingam kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet das männliche Genital, und zwar in einem ganz allumfassenden Sinne. Es meint alle Genitalteile zusammen: den Schaft mit der Eichel, den Hoden und die Prostata. Für „Lingam“ gibt es im Deutschen keinen äquivalenten Begriff. Wir können höchstens sagen, der männliche Schoßraum. Im Tantra wird der Lingam als Heilsbringer, Königszepter und Lichtstab bezeichnet. In diesen blumigen Begriffen kommt eine große Wertschätzung des Lingams zum Ausdruck. Der Lingam ist nicht nur ein Fortpflanzungswerkzeug, sondern repräsentiert Aktivität, Zielorientierung, Willens- und Entscheidungskraft und gilt als der zentrale Kraftpol der männlichen Sexualität.

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Tantra und Kink

Tantra und Kink

Tantra und Kink sind das nicht Gegensätze? Tantra wirkt „natürlich“, ökologisch-alternativ, spirituell. Während Kink an Lack und Leder denken lässt, an Härte und Schmerz. Obwohl eher die Gegensätze ins Auge springen, liegt es Kink und Tantra gleichermaßen daran, keine Sexualitäten und „abweichende“ Ausprägungen von Sexualität auszuschließen oder zu verurteilen. Vielmehr wird die gesamte Bandbreite, was Menschen körperlich, seelisch und geistig in ihrer Lust und in ihrem Begehren erleben und mögen, akzeptiert und anerkannt.

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Kann ich durch Tantra Erleuchtung erreichen?

Kann ich durch Tantra Erleuchtung erreichen?

Erleuchtung ist erstmal ein großes Wort, welches abstrakt und ungreifbar wirken mag. Du fragst dich vielleicht, können nicht eher nur Gurus und Heilige Erleuchtung erreichen, ganz besondere Menschen wie Jesus, Maria Magdalena, Mutter Theresa u.a.? Du denkst, es braucht doch jahrlange Meditation, Rückzug, zahlreiche Retreats oder Aufenthalte in Klöstern. Erleuchtung klingt abgehoben. Doch ja, sie ist für jeden Menschen möglich.

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Was sind die 4 größten Vorurteile über Tantra?

Was sind die 4 größten Vorurteile über Tantra?

Das größte Vorurteil ist sicherlich, dass Tantra nur ein Deckmantel für frivole Sexorgien sei. In der Öffentlichkeit ist dies ein hartnäckiger Mythos: „Tantra ist Sex mit Räucherstäbchen“. Unter dem Vorwand von Meditation und Spiritualität sei das wahre Anliegen beim Tantra ganz einfach und profan, möglichst viele Sexpartner/innen kennenzulernen und zu verführen. Wir wissen, dass dem nicht so ist. Tantra ist ganzheitlich und bezieht tatsächlich alle Aspekte des Menschseins mit ein.

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Warum bereichert Tantra unser Leben? 5 Gründe

Warum bereichert Tantra unser Leben? 5 Gründe

Es gibt 5 gute Gründe, warum Tantra unser Leben schöner und erfüllter machen kann. 1. Tantra ist Genuss, 2. erweitert Tantra unsere Sexualität und lädt uns ein, stärker unseren Innenkörper und unsere Lust zu spüren, 3. gibt uns Tantra Lebenshilfe in Partnerschaften, weil wir lernen zu kommunizieren, 4. hilft uns Tantra bei alten inneren Verletzungen oder Verhaltensmustern, aus denen wir nur schlecht herausfinden und 5. führt uns Tantra zu mehr Bewusstheit, dadurch, dass wir die Gegenwart und die Führung durch unsere eigene Stimme einladen.

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Was heißt „Ich liebe Dich“ eigentlich?

Was heißt „Ich liebe Dich“ eigentlich?

Die Liebe gilt generell im Leben als große Kraft, so auch im Tantra. Wir laden sie zum Beispiel zur Unterstützung bei tantrischen Ritualen ein.
In Liebesbeziehungen etwa sprechen wir das Liebesbekenntnis gerne aus, um dem anderen unsere Liebe zu bekunden. Was heißt es aber genau, wenn ich die Worte „Ich liebe Dich“ zu jemandem sage?

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Geben und Empfangen sind eins

Geben und Empfangen sind eins

Meistens sind wir uns im Alltag über die Einheit von Geben und Nehmen nicht bewusst, da uns die Alltags-Routinen fest im Griff haben. Wir denken dann möglicherweise, dass wir immer nur geben müssen und nichts zurückbekommen. Wir uns für andere aufopfern. Doch dieser Eindruck trügt, wir haben es leider oft verlernt, zu sehen, was und wo wir empfangen.
Wenn wir uns allerdings im tantrischen Raum oder im sexuellen Spiel miteinander begegnen, haben wir die besondere Möglichkeit, die Einheit von Geben und Empfangen auf direktem Wege zu erleben.

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Absichtslos Raum halten

Absichtslos Raum halten

Um in unseren persönlichen Prozessen wachsen zu können, brauchen wir Platz. So wie auch Pflanzen Raum brauchen, damit ihre Äste und Blätter sprießen können. Im tantrischen Raum bieten wir jedem diesen Raum des Wachstums an.
Im Tantra sprechen wir davon, dass die Teamleitung der Tantra-Gruppe den Raum für jeden einzelnen und insgesamt hält. Damit ist gemeint, dass die Seminarleitung und auch die Assistent/innen beobachten, dass es jedem gut geht und sie da sind, wenn jemand Unterstützung braucht.

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Was ist Neotantra?

Was ist Neotantra?

Neotantra bezeichnet eine moderne Form des Tantra, die sich in Anlehnung an die ursprüngliche tantrische Tradition aus Indien entwickelt hat und heute vor allem in Europa, den USA und Australien praktiziert wird. Die alten Texte des klassischen Tantra sind in Sanskrit verfasst und stammen aus den Veden – den heiligen Schriften Indiens. Mit diesen Ursprungsquellen hat das heutige Neotantra jedoch nur noch wenig gemeinsam.

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Geistige Ekstase in Klöstern ganz ohne Geschlechtsverkehr

Geistige Ekstase in Klöstern ganz ohne Geschlechtsverkehr

Orgasmen wurden in Klöstern ganz ohne Koitus und Geschlechtsverkehr praktiziert. Die religiösen Frauen und Männer vereinten sich mit Gott ohne Sex, nur durch bestimmte medial vermittelte Praktiken, wie das Lesen, das Singen, das Anschauen von Bildern, dem Zelebrieren der Vereinigung mit Jesus Christus (unio mystica) im multisensorischen Kirchenraum, das einem Rausch gleichkam.

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Sapiosexualität

Sapiosexualität

Sapiosexualität liegt heutzutage ganz im Trend. In Onlineportalen bezeichnen sich immer mehr Menschen, vor allem Frauen, als „sapiosexuell“. Schaut man sich die Begriffszusammensetzung genauer an, dann geht „sapiosexuell“ auf „Sapientia“, die Klugheit oder Weisheit, zurück. „Sapere“ heißt, etwas geistig oder spirituell schmecken bzw. erfassen und wahrnehmen. Das geistig-sinnliche Schmecken und Wahrnehmen hat in der christlichen Kultur eine lange Tradition. Schon Origines sprach davon, dass die Texte der Bücher „gekaut“ werden sollten und ihr „Geschmack“ und damit der Sinn der Worte wie Honig aus einer Wabe entnommen werden sollte.

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Was ist Tantra?

Was ist Tantra?

Das Wort Tantra kommt aus dem Sanskrit und heißt „das Gewebe oder Geflecht“. Tantra kommt ursprünglich aus Indien und wurde in der westlichen Welt zum Neo-Tantra umgeformt. Tantra meint, dass alles miteinander in Verbindung steht. Diese Verbundenheit von allem im Kosmos kann bewusst wahrgenommen werden, um sich selbst und andere besser zu spüren, sie zu verstehen und über das herkömmliche Sehen hinauszuwachsen, in ein Bewusstsein, das erkennt und in den Frieden mit allem kommt. Tantra ist keine Religion, sondern eine Übungspraxis.

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Der Ohr-Orgasmus

Der Ohr-Orgasmus

Beim Ohr-Orgasmus steht nicht das Sehen sondern das Hören im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das Ohr gilt als das Sinnesorgan für Spiritualität. Zum Bespiel kann man zwischen den Zeilen „hören“, wodurch einem eine geheime Botschaft zu teil wird. Andererseits lässt sich leicht über das Ohr auch Einfluss auf einen Menschen nehmen. Anders als das Auge, kann das Ohr kann nicht verschlossen werden. Man spricht von Hörigkeit, wenn man jemandem verfallen ist. Wenn man einer Macht „blind“ folgt, was soviel heißt, wie ohne nachzudenken.

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Urchristentum und die geistige Liebe

Urchristentum und die geistige Liebe

Das frühe Christentum verbreitete sich durch meist jüdische, römische und griechische Frauen, die zu Christinnen wurden. Die Hinwendung solcher Frauen zur Lehre Jesu Christi vollzog sich, wie heute in den apokryphen Evangelien und Apostelakten nachzulesen ist, nach einem fast typischen Schema: Sie hörten die Predigten der Apostel, bekannten sich dann selbst zum Geist Gottes, ließen sich taufen und brachen mit alten Rollenmodellen. Und das hieß konkret, dass sie ihren Ehepflichten entsagten und ihre Ehemänner verließen und fortan enthaltsam (enkreteia) leben wollten.

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Was ist ein Ritual im Tantra?

Was ist ein Ritual im Tantra?

Bei einem Ritual eröffnen wir einen Heilraum, in dem wir lernen mit uns selbst und mit anderen besonders achtsam und aufmerksam umzugehen. Wir adressieren in uns eine Kraft des höheren Seins, die wir meistens im Alltag in unserem Bewusstsein halten können, weil wir zu viel zu tun haben und allzu oft in alte Verhaltensmuster hineingeraten. Im Ritual nehmen wir uns bewusst Zeit, uns mit einer tieferen Quelle in uns zu verbinden, die heil oder besser gesagt ganz geblieben ist, auch wenn die irdischen Herausforderungen bisher in unserem Leben und den Generationen vor uns noch so groß gewesen sind.

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Über den tantrischen Gruß Namasté

Über den tantrischen Gruß Namasté

Warum grüßen wir uns im Tantra mit dem Gruß Namasté?
Der tantrische Gruß Namasté adressiert die tiefe Quelle des ganzheitlichen Seins in uns, unseren Wesenskern. Wir verneigen uns voreinander und sprechen den Gruß aus, ergänzen ihn durch die Worte: „Ich grüße das Göttliche in dir“ und bringen dadurch zum Ausdruck, dass wir diesen Wesenskern im anderen verehren und uns bemühen werden, diesem höheren Sein in der tantrischen Begegnung gerecht zu werden.

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Gender und sexuelle Orientierung im Tantra

Gender und sexuelle Orientierung im Tantra

Immer wieder werde ich in meinen Seminaren gefragt, wie verhält sich Tantra eigentlich zu Gender (das soziale Geschlecht) und Querness? Darauf gibt es keine allgemeine Antwort, denn Tantralehrerinnen haben hierzu unterschiedliche Meinungen. Ich sage: Sowohl different, als auch gleich.
Im Tantra gibt es die symbolischen Größen des Weiblichen und des Männlichen, welche feste Bestandteile des tantrischen Raums sind. Diese Größen sind abstrakt, sie existieren nicht in dieser gesetzten absoluten Form in der konkreten Wirklichkeit. Wir stehen als Menschen alle mit diesen Größen auf jeweils unterschiedliche Art und Weise in Kontakt und darin sind wir gleich.

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Ursprünge christlicher Sexfeindlichkeit

Ursprünge christlicher Sexfeindlichkeit

Damit sich das Christentum überhaupt durchsetzen konnte – und dadurch das Diktum der Gleichberechtigung aller Menschen vor Gott -, haben die frühchristlichen Frauen ihre Ehemänner und damit den primär auf Fortpflanzung fokussierten Sex zum Teufel gejagt. Wie sich heute in den apokryphen Evangelien nachlesen lässt, ging es ihnen vor allem darum, ein anderes Liebesverständnis auszuprobieren. Sie wollten nämlich eine Herz-zu-Herz Beziehung zu einem Mann aufbauen.

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Kontakt

Wenn du nach der Teilnahme an einem meiner Tantra Kurse oder Vorträge Fragen hast, bin ich für dich per Mail oder Telefon erreichbar.

Ich biete dir auch Einzelberatung live oder auch per Telefon oder Zoom an, allerdings nur, wenn keine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung vorliegt. Ich ersetze keine Psychotherapie.
Mein Honorar beträgt dann 80 Euro / 60 min. Das Erstgespräch von 15 min. zur Klärung deines Anliegens, und ob ich die richtige Ansprechpartnerin bin, ist kostenfrei.

Mit vielen Herzensgrüßen, Stefanie

 

info@come-as-you-are.de

+49 (0)1525 3639331