Sexualität und Spiritualität
Tantra BLOG
Dr. Stefanie Rinke
Ich begrüße dich herzlich zu meinem Tantra Blog.
Philosophie, Geschichte, Kultur, FAQs …
Was ist ein Ritual im Tantra?
Bei einem Ritual eröffnen wir einen Heilraum, in dem wir lernen mit uns selbst und mit anderen besonders achtsam und aufmerksam umzugehen. Wir adressieren in uns eine Kraft des höheren Seins, die wir meistens im Alltag in unserem Bewusstsein halten können, weil wir zu viel zu tun haben und allzu oft in alte Verhaltensmuster hineingeraten. Im Ritual nehmen wir uns bewusst Zeit, uns mit einer tieferen Quelle in uns zu verbinden, die heil oder besser gesagt ganz geblieben ist, auch wenn die irdischen Herausforderungen bisher in unserem Leben und den Generationen vor uns noch so groß gewesen sind.
Über den tantrischen Gruß Namasté
Warum grüßen wir uns im Tantra mit dem Gruß Namasté?
Der tantrische Gruß Namasté adressiert die tiefe Quelle des ganzheitlichen Seins in uns, unseren Wesenskern. Wir verneigen uns voreinander und sprechen den Gruß aus, ergänzen ihn durch die Worte: „Ich grüße das Göttliche in dir“ und bringen dadurch zum Ausdruck, dass wir diesen Wesenskern im anderen verehren und uns bemühen werden, diesem höheren Sein in der tantrischen Begegnung gerecht zu werden.
Gender und sexuelle Orientierung im Tantra
Immer wieder werde ich in meinen Seminaren gefragt, wie verhält sich Tantra eigentlich zu Gender und sexueller Orientierung? Darauf gibt es keine allgemeine Antwort, sondern jede und jeder, der oder die Kurse leitet, beantwortet diese Frage individuell.
Ich heiße jede Gender-Identität und sexuelle Orientierung ausdrücklich willkommen, da sie ausnahmslos zu jedem Menschen dazugehört. Tantra begrüßt jeden Menschen egal welcher sexuellen Orientierung sowie Geschlechteridentität.
Im Tantra gibt es die symbolischen Größen des Weiblichen und des Männlichen, welche feste Bestandteile des tantrischen Raums sind. Diese Größen sind abstrakt, sie existieren nicht in dieser gesetzten absoluten Form in der konkreten Wirklichkeit.
Ursprünge christlicher Sexfeindlichkeit
Damit sich das Christentum überhaupt durchsetzen konnte – und dadurch das Diktum der Gleichberechtigung aller Menschen vor Gott -, haben die frühchristlichen Frauen ihre Ehemänner und damit den primär auf Fortpflanzung fokussierten Sex zum Teufel gejagt. Wie sich heute in den apokryphen Evangelien nachlesen lässt, ging es ihnen vor allem darum, ein anderes Liebesverständnis auszuprobieren. Sie wollten nämlich eine Herz-zu-Herz Beziehung zu einem Mann aufbauen.
Kontakt
Wenn du nach der Teilnahme an einem meiner Tantra Kurse oder Vorträge Fragen hast, bin ich für dich per Mail oder Telefon erreichbar.
Ich biete dir auch Einzelberatung live oder auch per Telefon oder Zoom an, allerdings nur, wenn keine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung vorliegt. Ich ersetze keine Psychotherapie.
Mein Honorar beträgt dann 80 Euro / 60 min. Das Erstgespräch von 15 min. zur Klärung deines Anliegens, und ob ich die richtige Ansprechpartnerin bin, ist kostenfrei.
Mit vielen Herzensgrüßen, Stefanie



